GRÜNE Aktion auf dem Normand-Gelände: Autofahrer*innen durchaus selbstkritisch

Pressemitteilung vom 16.04.19

 

Bei der Satire-Aktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf dem Normand-Gelände, unter dem Motto „Weg mit dem Spielplatz. Parken muss doch wohl noch möglich sein!“, wurde schnell deutlich, dass die vor der Reithalle parkenden Autofahrer*innen durchaus selbstkritisch sind. Die meisten schienen sich beim wilden unautorisierten Parken geradezu „ertappt“ zu fühlen, manche fuhren gleich wieder weg, als sie die vier Aktivist*innen in Gelbwesten vor Ort antrafen. Im Gespräch wurde deutlich, dass morgens vorwiegend Schüler*innen der Fachschule für Sozialwesen der Diakonie ihr Auto vor der Reithalle abstellen. Diese berichteten von ihrer Not, vor Unterrichtsbeginn irgendwo legal einen Parkplatz zu finden und sehen im ÖPNV keine realistische Alternative zum Auto. Die Aktion wurde von Anwohner*innen unterstützt, die entweder von der Aktion wussten oder zufällig vorbeigekommen waren. Alle sind sich einig, dass die Belastung durch parkende Autos auf dem Normand-Gelände in kurzer Zeit stark zu genommen habe und es längerfristig so nicht weitergehen könne.

DIE GRÜNEN sehen nun einerseits die Stadtverwaltung und andererseits Arbeitgeber bzw. Ausbildungseinrichtungen, wie die Diakonie Speyer, in der Verantwortung, Lösungen zu erarbeiten. Angesichts der immer noch nicht gelungenen Reduzierung der klimaschädlichen Emissionen durch den Autoverkehr, sind nachhaltige und kreative Konzepte dringend notwendig. Die Zukunft kann nicht darin liegen, nur immer weitere Parkhäuser zu bauen.

Julia Jawhari

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

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